Hans-Joachim Arnold
6 Fragen an den Vorstand
Ein guter Verband lebt nicht nur von seinen Leistungen, sondern auch von den Persönlichkeiten, welche ihn vertreten. Eine wichtige Rolle übernimmt beim Bundesverband Flachglas der Vorstand. Der Vorstand vertritt den Bundesverband nach außen und innen und besteht aus Vertretern unserer Mitgliedsunternehmen. Damit Sie unseren Vorstand besser kennenlernen können, haben wir uns dieses Format überlegt: „6 Fragen an den Vorstand“. Wir beginnen mit Hans-Joachim Arnold, dem Vorsitzenden unseres Vorstands. Hans-Joachim Arnold, Alter 61, verheiratet und Vater von 3 erwachsenen Söhnen. Herr Arnold ist Gesellschafter und Inhaber der Arnold Glas Gruppe, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Isolar Glas sowie Vorsitzender des Vorstands des Bundesverband Flachglas.
Was ist Ihr Ziel? Was treibt Sie an?
Generell treibt es mich mein ganzes Leben lang an, Dinge und Ideen zu entwickeln und voranzubringen. Auch motiviert und inspiriert es mich, gemeinsam in einem Team zu arbeiten und neue Menschen kennenzulernen. Privat ist meine Hauptmotivation meine Familie und meine Freunde. Auch die Musik ist ein bedeutungsvoller Lebensinhalt. Ich musiziere selbst, spiele seit meinem 16. Lebensjahr in einer Band und gehe leidenschaftlich gerne auf Konzerte. Es begeistert mich, die bunten Farben in der Musik zu hören. Die Bandbreite ist hier groß, von Rock, Funk bis Soul.
Was sind Ihre größten Stärken und Ihre größten Schwächen?
Meine größten Stärken sind meine Verlässlichkeit und mich auf ein Thema zu fokussieren. Meine größte Schwäche ist meine Impulsivität.
Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen für die Flachglasbranche? Jetzt und in Zukunft?
Grundsätzlich ist es als Verband unsere originäre Aufgabe, für unsere Mitglieder da zu sein. Sie zu unterstützen bei der Aufgabe, die normativen und technischen Voraussetzungen zu erfüllen sowie den Werkstoff Glas nach vorn zu bringen. Aktuell ist gerade das Thema wichtig, dass wir als Glasbranche politisch nicht so viel Unterstützung bekommen, wie es nötig wäre. Wir müssen aus der Situation herauskommen, wo sich zu wenig am Markt bewegt. Wir brauchen Wohnungen und trotzdem passiert da nichts. Es gibt zu wenig Förderungen, somit sind wir wirtschaftlich in einer Sackgasse. Hier müssen wir als Verband, gemeinsam mit der RTG und befreundeten Institutionen, Druck ausüben, damit sich die Situation ändert. Eine weitere Herausforderung für die Zukunft ist das Thema Nachhaltigkeit und wie wir als Unternehmen agieren. Auch hier muss der Bundesverband aktiv sein, um den Mitgliedern größtmögliche Unterstützung bieten.
Was haben Sie im letzten Jahr gelernt, was Sie heute oder zukünftig im Bundesverband Flachglas umsetzen möchten?
Ich bin schon lange in der Branche, seit über 30 Jahren, daher kenne ich bereits vieles. Aber als hilfreich empfinde ich die Besuche bei unseren Mitgliedern. Aus jedem Besuch nehme ich etwas mit. Impulse und Veränderungsideen, die man zukünftig im Verband umsetzen kann, um den Wünschen der Mitglieder gerecht zu werden. Das geschieht im gemeinsamen Austausch mit den Mitgliedern und Jochen Grönegräs, dem Hauptgeschäftsführer im BF.
Warum sind Sie Vorstand beim Bundesverband Flachglas? Was ist Ihre Motivation?
Ich bin gefragt worden und konnte nicht nein sagen (lacht). Im Ernst, ich bin ein großer Fan davon, dass Menschen sich einbringen, sei es sozial oder zum Beispiel in der Verbandsarbeit. Es hat mich bewegt, dass wir gemeinsame Ziele gefunden haben, mit dem Team des BF sowie mit anderen Mitgliedsunternehmen. Was verändern zu können, das ist meine Motivation, sonst wäre es nicht reizvoll.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Sowohl beruflich als auch privat.
Privat wünsche ich mir, dass die Familie und Freunde gesund in der Zukunft bleiben und dass wir ein gutes Miteinander haben. Dass man das Alltägliche erkennt und froh ist, dass man dies erleben darf und ein Teil davon ist. Und dass ich noch viele Konzerte höre und weiter lange Musik machen kann.
Beruflich habe ich das Glück, mit einem tollen Team zu arbeiten, sowohl beim BF als auch bei Arnold Glas. Alles ist eine Teamleistung. Das macht mir viel Spaß. Ich wünsche mir, genau auf die gleiche Art und Weise weiterzumachen wie bisher.
Lieber Herr Arnold, vielen Dank für das Interview.






