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Kristallklare Inszenierung:

Spiegel schaffen Lebenswelten

 

Troisdorf. Der morgendliche Blick in den Spiegel ist für den einen oder anderen mal mehr, mal weniger erfreulich. Den Spiegel jedoch rein auf das Abbild seines Betrachters zu reduzieren, wird ihm bei weitem nicht gerecht: Spiegel schaffen je nach Verwendung und Platzierung eine wohnliche Atmosphäre, bewirken tolle Lichteffekte und ergeben ein großzügigeres Raumgefühl im gesamten Gebäude.

 

Spiegel kommen in unserer Wohn- und Arbeitswelt häufiger vor, als man denkt. Im Innenbereich von Privathäusern und -wohnungen zum Beispiel im Flur, im Bad, im Schlaf- und im Wohnzimmer, aber auch in Büros, in industriellen Betrieben, in Konzerthallen oder in Hotels: Überall stehen und hängen die unterschiedlichsten Vertreter ihrer Zunft. Draußen geht es weiter: Zum Beispiel bei den Rückspiegeln im und am Automobil, wo sie seit Jahrzehnten für Umsicht und Sicherheit sorgen.

 

Spiegel ist nicht gleich Spiegel

Spiegel gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Die wichtigsten nennt Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas (BF): „Bei Spiegeln werden zwei Hauptarten unterschieden. Dies sind Silberspiegel und Chromspiegel. Sie eignen sich jeweils für spezifische Einsatzzwecke.“ Während Silberspiegel rückseitig mit Silber belegt und mit einem Decklack versehen sind, werden Chromspiegel durch Aufbringung einer dünnen Metalloxidbeschichtung auf das Glas hergestellt. Der Decklack wird bei dieser Spiegelart weggelassen.

 

Beide Spiegelarten punkten bei der Sicherheit

Sollen Silber- und Chromspiegel in Bereichen eingesetzt werden, wo es besonders auf das Thema Sicherheit ankommt, ist auch das möglich: Silberspiegel gibt es in Form von Verbund-Sicherheitsglas (VSG) und Chromspiegel können als Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) gefertigt werden. Dadurch lassen sie sich zum Beispiel zu einer großformatigen Tür verarbeiten oder auch als verspiegelte Trennwand nutzen, die im Unglücksfall bei Verwendung von ESG in kleine, ungefährliche Teile zerbröselt oder bei Verwendung von VSG einen Durch- bzw. Absturz wirksam verhindert.

 

So werden die beiden Spiegelarten eingesetzt

Silberspiegel sind die herkömmliche Spiegelart. „Sie finden zum Beispiel Verwendung in überwiegend trockenen Räumen wie dem Wohnzimmer oder dem Schlafzimmer, während feuchte- und korrosionsbeständigere Chromspiegel für Nassräume und Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit die richtige Wahl sind“, so Grönegräs. Chromspiegel können aber noch mehr: Sie werden als Spionspiegel – auch Spanischer oder Venezianischer Spiegel genannt – eingesetzt und zwar zum Beispiel als Türspion oder in Verhörräumen von Strafverfolgungsorganen. In Form von teiltransparenten Spiegeln kommen sie zudem als Abdeckungen von Monitoren zum Einsatz.

 

Leuchtmittel erweitern Spiegel-Einsatz

Noch mehr Möglichkeiten zur Gestaltung von Wohn- und Arbeitswelten bieten beleuchtete Spiegel, die blendfrei mit modernen LED-Lampen hinterleuchtet werden. „Dank der flexiblen Leuchtmittel lassen sich bei einem so illuminierten Spiegel die unterschiedlichsten Farbeffekte erzielen – von klassischem Kalt- und Warmweiß bis hin zu individuellen Farben ist grundsätzlich alles möglich“, erklärt der BF-Hauptgeschäftsführer. So lassen sie sich gleichermaßen tatsächlich als Spiegel oder auch als individuelle Leuchte nutzen und verleihen einem Raum das besondere Etwas. Ebenfalls auf dem Markt sind zudem beheizbare Spiegel für einen stets ungetrübten Blick und Spiegel, in die ein Fernseher integriert wurde. Dies ermöglicht das Studieren der Nachrichten während des Zähneputzens oder auch das Schauen eines spannenden Filmes während eines entspannenden Bades. „Abschließend lässt sich also sagen: Mit schönen Spiegeln oder Spiegelflächen kann man in der Innenarchitektur nichts falsch machen. Tipps für neue und raffinierte Perspektiven daheim und bei der Arbeit geben die Mitarbeiter in den Fachbetrieben.“ BF/DS

 

Die Branche in Kürze: Zum Bundesverband Flachglas (BF) gehören die Hersteller und Händler von Glasprodukten für Bauanwendungen. Aktuell sind das mehr als 100 Mitgliedsunternehmen mit über 200 Betriebsstätten. Sie repräsentieren mehr als 90 Prozent der deutschen Produktion. Die rund 26.000 Mitarbeiter der Branche produzierten im vergangenen Jahr Flachglasprodukte mit einem Wert von ca. 2,6 Milliarden Euro. Diese Werte addieren sich aus den Produkten der Floatglas- und Gussglas-Hersteller, der Glasbeschichter, der Unternehmen, die sich auf die Herstellung von Einscheibensicherheits- und Verbundsicherheitsglas spezialisiert haben, sowie der Produzenten von Isolierglas. Ca. 50 Fördermitglieder aus dem Zulieferer-Bereich runden das Verbands-Portfolio ab.

 

Bild 1: Elegant verspiegelter WC-Bereich. Foto: Pilkington Deutschland AG

Bild 2: Hier steckt die Raffinesse…. Foto: Pilkington Deutschland AG

Bild 3: …unsichtbar im Glas. Foto: Pilkington Deutschland AG

Bild 4: Verspiegelte Sauna im Fitnessbereich. Foto: Pilkington Deutschland AG

Bild 5: Dieser Blick in den Rückspiegel lohnt sich. Foto: Pixabay

Bild 6: Verspiegelte Badezimmertür in einem Hotel. Foto: Pilkington Deutschland AG

 

Weitere Infos zu Glas unter www.glas-ist-gut.de

 

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7. Februar 2019

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